Cover: Professor van Dusen und die blutige Botschaft
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Professor van Dusen - Folge 38 Professor van Dusen und die blutige Botschaft

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Worum geht es?

Der Ort des Geschehens ist Berlin im Jahre 1904. Daß man in der preußischen Metropole von Professor van Dusen und seinen kriminologischen Ambitionen wußte und sie sich zu Nutze machen wollte, war nichts Außergewöhnliches. Im Zimmer 29 – im Hotel Kaiserhof – direkt über dem Zimmer des Professors ertönte ein unüberhörbarer Schrei. Wenige Minuten danach erschien der Direktions-Assistent Benno Merzhase und bat den Professor das besagte Zimmer einmal näher zu begutachten. Dem Hobby-Kriminologen bot sich ein Bild des Grauens. Die sofort eingeleitete Analyse des Blutes ergab, daß es sich nicht um Menschenblut, sondern um das Blut eines Hausschafes handelte. Hier wurde ihm etwas vorgemacht, um ihn von einem größeren Verbrechen abzulenken. Plötzlich erinnerte er sich an den Besuch des Geheimen Oberregierungsrates von Rundstertz am Morgen, der ihm erzählte, in seinem Büro sei der Wandtresor geknackt worden, um Pläne des Reichsschatzamtes einzusehen, die den präzisen Weg zum Reichskriegsschatz im Spandauer Juliusturm aufzeigten. Als dieses „Theater“ fehlgeschlagen war, suchten die Täter nach einem neuen Ablenkungsmanöver: sie entführten kurzerhand Hatch. Damit machten sie jedoch einen entscheidenden Fehler.

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