Positive Bewertung
Ach, ist das alles bitter! Da kommt das Hörspiel mit solch einem Staraufgebot an Sprechern daher und die Folge ist einfach nur furchtbar! Wir begrüßen Eric Vaessen, der hier zum ersten Mal Herrn Tierlieb spricht, da der alte Sprecher Hermann Wagner in den Ruhestand ging. SpongeBob und Thaddäus alias Santiago Ziesmer und Eberhard Prüter sind auch zu hören, allerdings in sehr unsympathisch und teilweise nervigen Rollen. Dies ist das letzte Hörspiel, an dem Edgar Ott noch mitgewirkt hat. In der Folge danach sind er und Wagner zwar nochmal zu hören, jedoch wurde Folge 80 schon Jahre zuvor als Sonderfolge produziert und als Abschlussfolge mit Ott hiernach offiziell veröffentlicht. Für mich wirkt es auch so, als ob Ott während der Produktion dieses Hörspiels verstorben sein muss, denn Benjamin kommt teilweise sehr wenig vor und manche seiner Einsätze wirken wie alte Samples. Dafür haben alle anderen viel zu tun, Otto z.B. übernimmt sehr viele Dialoge. Auch interessant: Wir sind sehr viel drüben bei den Nebenfiguren, die die Handlung sehr viel tragen. Absolut nervig ist das Gebrüll der Löwin, für die man eine echte Schauspielerin engagiert hat. Warum hat man nicht echtes Tiergebrüll verwendet? Auch die kleinen Löwen werden von Schauspielern intoniert. Der Clown mit seinem ständigen "Schöööon! Schöööön!" ist mehr als belastend. Unterm Strich bleibt eine Folge mit wenig Hörvergnügen und auch die Story vermag nicht zu begeistern. Schade, dass der Ur-Benjamin so abtreten muss.
